Alpiner Weg (drahtseilgesicherte oder besonders ausgesetzte Stelle, Firn, Blockhalde)
R132
Refuge de Furfande » Ceillac
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6h40 |
17.8 km
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1046 m
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1693 m
Diese Etappe beginnt bei der Furfande-Hütte und folgt in voller Länge der Tour du Queyras im Herzen des Regionalen Naturparks des Queyras. Nach einem plötzlichen Abstieg in das Guil-Tal geht es über die Bramousse-Brücke durch Lärchenwald und Almen zum Bramousse-Sattel. Danach steigt man nach Ceillac, dem Etappenziel, ab.
Von der Furfande-Hütte führt der Weitwanderweg GR® 58 in südöstlicher Richtung bergab zu einem kleinen Sattel. Über einen teilweise steilen, steinigen Weg geht es in Serpentinen unter dem Croseras-Kamm weiter. Rechts lässt man den von den Häusern Furfandes kommenden Weg und links den aus Queyron. So gelangt man nach einer großen Schleife im Osten oberhalb des Weilers Chatelard. Nun folgt man einem Schotterweg, überquert den Choulières-Fluss und erreicht den Weiler Escoyères (1532 m). Auf der kleinen Straße bleibend wandert man weiter bergab und durch den Weiler Esponces hindurch. Auf der Landstraße D 902 flussabwärts 350 m (Vorsicht) und links über die Brücke über den Guil. Im Wald nimmt man den Weg rechts bis zu einer kleinen Straße, die aus dem Weiler Bramousse (1410 m) kommt. Oberhalb des Weilers, kurz nach der Kapelle, wendet man sich nach Westen und folgt dem Weg entlang des Erosionstals des Bramousse-Flusses auf dem linken Ufer am Waldrand. Man wechselt auf das andere Ufer und bleibt teilweise auf dem Weg, kürzt teilweise ab, gelangt so zu den Häusern von Bramousse und steigt schließlich erneut am linken Ufer auf die Alm. Beim Eintritt in den Wald hält man sich entlang des Bachs und schenkt den Spuren einer genaueren Walderkundung an einigen Stellen keine Beachtung. Über eine Wiese geht es weiter, dann gelangt man nach einigen Bögen in Weideland mit zahlreichen Lärchen und erreicht den Bramousse-Sattel (2251 m). Talwärts in Richtung Süden an der Flanke eines großen Ersosionstals, das ein Schilift überquert. Beim Einstieg des Schilifts gelangt man zur Bergstation des Cheynet Sessellifts und nimmt westlich den Weg, der in den Wald eindringt. Der Abstieg erfolgt in Serpentinen. Nach einer Biegung Richtung Süden kommt man am Weiler Queyras vorbei und erreicht schließlich die Kirche Sainte-Cécile (zur Heiligen Cäcilia). Der Straße folgend gelangt man in das Dorf Ceillac (1639 m).
(Marc Buisson, CDRP 05)
Natur- und Kulturerbe
Diese Etappe verbindet über den Weitwanderweg GR® 58 die Süd- und Nordhänge von Guil und führt durch einige „muandos“, die für Queyras typischen Sommerwohnungen, die zwischen Ostern und Weihnachten bewohnt werden. Unter den Croseras-Kämmen verlässt der Weg die Hochalmen und bringt uns zum Lauze-Sattel, dessen Name von dem Wort für den örtlich vorkommenden Schiefer abgeleitet wird. Schiefer ist das Rohmaterial für die traditionellen Dächer in hohen Berggebieten (als Ergänzung zu den Lärchenschindeln, die für die Mauern verwendet werden). Zwischen den tosenden Wildbächen, die den Guil speisen, und zwischen Nadelbaumwäldern genießen die Weiler von Escoyères die Sonne, die dafür bekannt ist, in dieser Zone ständig zu scheinen. Eine alte Römerstraße ist der Grund für diese hoch gelegenen Dörfer, die auch Zeichen der Besetzung von Queyras sind. Bevor sie zu den Sommerhäusern der Einwohner Guillestres wurden, dienten sie nämlich als strategische Beobachtungsposten. Die Kapellen folgen einander und zeigen die Verwirklichung des heilbringenden Glaubens gegen die natürlichen und menschlichen Widrigkeiten: Ste Madeleine (zur Heiligen Magdalena) wurde aus römischen Steinen erbaut und weist die charakteristischen Inschriften des Volkes „Quadriates“ aus dem Queyras auf. Man überquert den Guil, den Wildbach, der durch seine vielen Hochwasser (1957, 2001) sehr viel Schaden anrichtet, der aber gleichzeitig als „Spielplatz“ für viele Sportarten dient (Rafting, Kayaking, Hydrospeed). Der Weg führt weiter nach Bramousse, einem typischen Beispiel für die Raumordnung in den Alpen: Hauptstadt eines Départements, die ganz in der Nähe eines Tales liegt und gleichzeitig ein Ort des religiösen Kulturerbes – einfach zwar, doch wichtig (Kapelle und Oratorien) – und weiter oben die Sommerhäuser mit ihrer Kapelle, die durch eine Piste verbunden sind. Flussabwärts taucht das Dorf Ceillac am Zusammenfluss von Mélézet und Cristillan auf. Die prachtvolle Kirche Ste-Cécile (zur Heiligen Cäcilia) im muando Clapière grüßt mit ihrem Glockenturm im romanisch-lombardischen Stil. Dieses historische Monument des 19. Jahrhunderts, das seit 1972 denkmalgeschützt ist, verkündet die besondere Bauweise dieses Bergmarktes. Ein Besuch im Dorf zeigt die Eigenheiten des Baustils auf, denn alle Häuser sind L-förmig angeordnet und haben viele Fassaden, die mit Sonnenuhren als Garanten der Zeit verziert sind. Mehrere Mühlen und Brot- oder Kalköfen zeigen weitere Aktivitäten neben der Weidewirtschaft. Ein Bauernhof wurde sogar als historisches Denkmal geschützt: das Chabrand-Haus aus dem 17. Jahrhundert. Diese Seiten des Geschichtsbuches von der Römerzeit bis zu unserer Zeit werden im täglichen Leben von Ceillac lebendig. Erst 1931 ersetzte hier das Französische die lokale Mundart und die traditionelle Tracht mit der weiblichen Trachtenhaube aus mit einer Rüsche geschmückten Leinen, einem bestickten Band, das über der Stirn in Falten gelegt ist, wurde erst vor kurzem abgelegt. Dagegen erwachen die Quadrille von Ceillac und die Piqua (eine Form der Polka) bei den Patronatsfesten zum Leben. Und die crousetons, manuis, handgefertigte Nudeln und der blaue Kuhschimmelkäse von Ceillac sind nach wie vor köstliche Spezialitäten. Diese Etappe der Sonnenuhrenroute verbindet also das Kulturerbe früherer Generationen mit dem täglichen Leben, mit dem Tourismus und der traditionellen Landwirtschaft. (Sara Zeidler, Gilles Chappaz, Grande Traversée des Alpes)
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Ceillac ist ein hübscher Ort mit Supermarkt, Bankomat, Sportgeschäft, Bäckerei und Restaurants. Wir haben im Gite Les Baladines geschlafen. Schöner Garten mit Liegstühle zum realaxen, schöne, saubere Zimmer und gutes Essen. 4Bettzimmer mit Halbpension f 41€ pro Person
frankie9594 - 14.10.17
Monaco- Trieste
After reading Thierry's comments, decided to skip Refuge Furfande, and go towards Briancon. To do this take the trail by Refuge Furfande to Arvieux or continue to Brunissard.
In Arvieux, there is a restaureant called La Casse Deserte, that has spare rooms. If you follow the road from Arvieux, you can reach la Chalp, which has plenty of lodgings, however they are expensive.
The best bet, is to take the trail to Brunissard, follow the GR5 and reach "Camping De L'Izoard." It is possible to reach the camping platz in one day (I did it), however be prepared for a long day.
This alternative route will take you to Briancon, as well as one of the best views of the hike, leaving Briancon. You can catch up with the Via Alpina in Nevache (R126).
Any questions, message me through this Via Alpina Page: https://www.facebook.com/groups/859624434185739/?ref=bookmarks
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Monaco- Trieste Nachdem ich Thierrys Kommentare gelesen hatte, entschied er sich, Refuge Furfande zu überspringen und in Richtung Briancon zu fahren. Um dies zu tun, nehmen Sie den Weg von Refuge Furfande nach Arvieux oder weiter nach Brunissard. In Arvieux gibt es einen Gastwirt namens La Casse Deserte, der über freie Zimmer verfügt. Wenn Sie der Straße von Arvieux folgen, können Sie das Chalp erreichen, wo es viele Unterkünfte gibt, die jedoch teuer sind. Am besten nehmen Sie den Weg nach Brunissard, folgen Sie der GR5 und erreichen Sie "Camping De L'Izoard". Es ist möglich, den Campingplatz an einem Tag zu erreichen (ich habe es getan), jedoch für einen langen Tag vorbereitet sein. Diese alternative Route führt Sie nach Briancon und bietet eine der besten Aussichten auf die Wanderung. Briancon wird verlassen. Sie können die Via Alpina in Nevache (R126) einholen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an diese Via Alpina-Seite: https://www.facebook.com/groups/859624434185739/?ref=bookmarks
Coming down from Furfande (where we were sent away), past the Parking Lot, there is a short-cut foot-path straight down, avoiding the asphalted road. Not recommended to pass with your donkey or during rain.
The Gite d'Etape Le Riou Vert in Bramousse is good. Nice garden, good food.
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Wenn man von Furfande (wo wir weggeschickt wurden) herunterkommt, vorbei am Parkplatz, führt ein kurzer Fußweg direkt abwärts, wobei die asphaltierte Straße vermieden wird. Es wird nicht empfohlen, mit Ihrem Esel oder bei Regen zu gehen. Das Gite d'Étape Le Riou Vert in Bramousse ist gut. Schöner Garten, gutes Essen.
Michel s - 14.06.16
toujours peu accueillant à Furfande. le moins sympa des gîtes depuis Nice. Comme l'écrivait Thierry M en 2013 she does'nt like hikers but their money
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immer abweisend zu Furfande. die am wenigsten freundlichen von Häusern von Nizza entfernt. In den Worten von Thierry M im Jahr 2013 sie does'nt wie Wanderer, die ihren Zweck Geld
A noter, pour nuancer les commentaires précédents, que le refuge de Furfande a été intégralement rénové en 2014 (il est tout neuf), ce qui a du permettre d'améliorer la qualité de service. Lors de notre passage suite à sa rénovation, nous n'avons pas été déçus, ni pas le repas, ni par la vue de ces alpages magnifiques classés.
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Hinweis an die bisherigen Kommentare, die Zuflucht der Furfande wurde komplett im Jahr 2014 renoviert (es neu ist), die Verbesserung der Qualität der Dienstleistung zu helfen zu qualifizieren. Als wir nach der Renovierung besuchten, waren wir nicht enttäuscht oder nicht das Essen, noch durch den Anblick dieser herrlichen Almen eingestuft.
From Ceillac it is possible to stay on the GR5 and go through the Queyras regional park which is afterward was the option I should have followed radther than staying
on the via Alpina.
The trail to refuge de Furfande is great but from there it should catch up the GR5 and not go down to Guillestre/Mont Dauphin.
Thought i could handle the very steep negative way down to check out Mont dauphin and come back up to refuge de furfande the day after but
did not do it..not enough endorphine yet. Avoid going to Mont Dauphin unless you want to end your trip there.
GR5 goes through the Queyras regional park and reaches Briancon afterwards
@ refuge de Furfande Laure the owner is little bit rough (don't like the tourists/hikers but like to get their money...)
Rosa the friendly italian staff that works there in June 2013 for her will make your stay much nicer.
Great location @ refuge Furfande but does not worth staying/stopping until a new owner gets in place.
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Monaco - Triest Von Ceillac ist es möglich, auf der GR5 bleiben und gehen Sie durch den Regionalpark Queyras, die nachher war, ist die Option, ich sollte radther als der Aufenthalt auf der Via Alpina gefolgt. Der Weg zum Refuge de Furfande ist groß, aber von dort aus sollte es fangen die GR5 und nicht nach unten gehen, um Guillestre / Mont Dauphin. Dachte, ich könnte den sehr steilen Weg nach unten negativ zu behandeln, um Besuche Mont Dauphin und kommen zurück bis zu Refuge de Furfande am Tag nach aber noch nicht genug it..not Endorphin zu tun. Vermeiden Sie gehen nach Mont Dauphin, falls Sie Ihre Reise dort enden soll. GR5 geht durch den Regionalpark Queyras und erreicht danach Briancon @ Refuge de Laure Furfande der Besitzer ist etwas rauh (nicht wie die Touristen / Wanderer aber gerne ihr Geld bekommen ...) Rosa das freundliche Personal, die dort italienische arbeitet in Juni 2013 für sie machen Ihren Aufenthalt viel schöner. Tolle Lage @ Zuflucht Furfande aber nicht einen Aufenthalt wert / stoppen, bis ein neuer Besitzer wird an Ort und Stelle.
Jean-Louis GIRAUD - 19.05.13
Accueil pas vraiment top au refuge de FURFANDE. Repas de mème niveau qui a laissé sur leur faim les nombreux randonneurs présents ce soir là. On attendait tous la suite aprés le potage et le petit morceau de tarte à la brandade !
C'est et ce sera le seul refuge sur tout l'itinéraire de la Via Alpina ou l'on refusera de recharger un telephone portable...Dommage de terminer ainsi une belle étape. A noter l'existence de plusieurs gites dans les environs :
-Gite Les Escoyères à 1h30 / 2 heures du refuge de Furfande
-Gite Le Riou Vert à Bramousse ...à 3 heures.
Tel : 04 92 46 72 45
Email : christian-et-sy.garcin@wanadoo.fr
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Startseite nicht wirklich oben auf dem Tierheim Furfande. Meme Niveau der Mahlzeit, die auf ihren Hunger viele Wanderer vorhanden in dieser Nacht verlassen. Wir alle erwarteten Ergebnis nach der Suppe und dem kleinen Stück Kuchen brandade! Dies ist und bleibt die einzige Zuflucht auf der gesamten Strecke der Via Alpina, und wir werden sich weigern, ein Handy aufzuladen ... Schäden und eine schöne Bühne. Beachten Sie, dass es gibt mehrere Ferienhäuser in der Umgebung: Die -Gîte Escoyères 1.30 / 2.00 Zuflucht Furfande -Gîte Le Riou Vert Bramousse ... 3 Stunden. Tel: 04 92 46 72 45 E-Mail: christian-et-sy.garcin@wanadoo.fr
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